Damen 1

Als einzige Spielerin des diesjährigen 3. Liga Kaders wird Elena Stengelin ihre Karriere beenden und nicht mehr für die TSG Eddersheim spielen. Nach ihrer Kreuzbandverletzung in der Vorbereitung war dieser Schritt für das Trainerteam und Teammanager Heiko Pingel absehbar. Von daher kam Elli´s Entscheidung für niemanden überraschend.

TSG Trainer Tobias Fischer:" Mit Elli beendet die Letzte der Spielerinnen ihre Karriere bei uns, die ich von Anfang an bei den Eddersheimer Damen trainiert habe. Damals habe ich sie als 17 jährige in die Landesliga Mannschaft dazu genommen. Sie hat zu den zwei Aufstiegen von der Landesliga bis in die 3. Liga sowie der 3.Liga Staffelmeisterschaft 2017 maßgeblich beigetragen."

" Wir danken Elli für ihren Einsatz in den letzten 10 Jahren bei den Eddersheimer Damen und freuen uns, dass sie uns erhalten bleibt. Sie wird uns bei den Heimspielen im Betreuerteam helfend zur Seite stehen. Auch hier sieht man den Eddersheimer Spirit, ehemalige Spielerinnen bleiben gerne bei den Drittliga Damen dabei," so Teammanager Heiko Pingel.

Elli zu ihrem Karriereende bei der TSG:" Die letzten 10 Jahre bei der TSG waren eine sehr schöne Zeit in einer tollen Mannschaft , die über die Jahre hinweg stetig an ihren neuen Aufgaben gewachsen ist. Aufgrund meiner Verletzung sowie aus beruflichen Gründen habe ich mich dennoch dazu entschieden, nicht mehr aktiv mitzuspielen. Ich fühle mich aber im Team sehr wohl und werde das Projekt "TSG Damen" im Hintergrund unterstützen."

Die Verantwortlichen der TSG Eddersheim 3. Liga Damen bedanken sich bei Elli für ihren tollen Einsatz in den letzten 10 Jahren. Elli wird am 21.4. zum letzten Saisonspiel um ca.16.55Uhr vor dem Spiel gegen den HC Leipzig verabschiedet.

Xenia Klug kam erst diese Saison zur TSG Eddersheim und hatte durch die Verletzung von Elena Stengelin bereits von Anfang an mehr Verantwortung zu übernehmen als ursprünglich angedacht. Leider konnte die 24 jährige durch ihren Job sowie ihr Studium nicht so regelmäßig am Training teilnehmen wie geplant. Daher kam ihre Entscheidung, in der kommenden Saison etwas kürzer zu treten, für die TSG Verantwortlichen nicht überraschend. Umso erfreulicher ist es jedoch, dass sich beide Parteien auf eine Art 'Standby' Situation geeinigt haben.

TSG Trainer Tobias Fischer:" Xenia wird in der kommenden Saison keine feste Spielerin der TSG sein, aber je nach Verfügbarkeit bei uns mit trainieren und somit weiterhin dem Handball und der TSG treu bleiben. Die vergangene Saison hat gezeigt, wie schnell der Kader ausgedünnt ist und eine 'im Saft stehende Ergänzung' helfen könnte."

" Wir freuen uns das uns Xenia erhalten bleibt und wir somit einen leistungsstarken 'Back up' haben, somit verlieren wir sie nicht ganz," so Teammanager Heiko Pingel.

" Ich bleibe Standby Spielerin bei der TSG da ich zur Zeit beruflich stark eingebunden bin und mit dem Handball etwas kürzer treten muss. Trotzdem werde ich ein Teil der Mannschaft bleiben und so fern es meine Zeit zulässt auch ins Training kommen. Ich fühle mich bei der TSG super wohl und in der Mannschaft sehe ich mich gut aufgehoben. Ich freue mich weiterhin mit den Mädels und den Verantwortlichen in enger Verbindung zu bleiben," äußert sich Xenia.

Die Verantwortlichen der TSG Eddersheim freuen sich, Xenia weiter im näheren Umfeld des Teams zu haben .

Beim letzten Auswärtsspiel in dieser 3.Liga Saison setzte es für die Damen der TSG Eddersheim eine deutliche 17:29 Niederlage beim SC Markranstädt.

War der Beginn bis zum 3:3 noch absolut in Ordnung, ging ab dann Stück für Stück die Spielordnung bei der TSG verloren. Das sehr druckvolle Angriffsspiel und die aggressive Abwehr der Gastgeber machte es der TSG schwer. Über die Stationen 3:6 und 6:11 ging es mit einem 10:15 in die Pause.
" Unser Problem war, dass die schwachen Schiedsrichterinnen die aggressive Abwehr der Gastgeber zu ließen und im Angriff Probleme mit dem zählen der Schritte hatten. Das hat uns komplett aus dem Konzept gebracht," war Trainer Fischer sichtlich bedienen von der Leistung der Unparteiischen.
Jedoch war dann das, was die TSG in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit ablieferte, eine mittelschwere Katastrophe. Bis zur 43.Minute dauerte es, bis der erste Treffer für die TSG erzielt wurde, da stand es 11:22. " Da brauche ich nicht mehr über die schwachen Schiedsrichterinnen schimpfen wenn bei uns gar nichts klappt," so Fischer. In der Summe scheiterten die TSG Mädels zu oft an der guten Torfrau aus Markranstädt sowie der starken Abwehr. Zwar konnte der Torabstand in den letzten Minuten gehalten werden, dennoch stand am Ende ein deutliches 17:29 aus TSG Sicht an der Anzeigetafel.
" Markranstädt hat wie in einem Rausch gespielt, wir nicht. Das Ergebnis geht auch in der Höhe absolut in Ordnung, dass müssen wir akzeptieren. Im Hinspiel war es gerade anders herum," musste Fischer mit dieser hohen Niederlage in Sachsen umgehen.

TSG Eddersheim:
Lisa Brennigke (1.-46.Minute) Melissa Kirchner( 47.-60.Minute )

Hanna Özer (3), Xenia Klug (3), Lea Müller (3/1), Lena Thoss (2), Sina Elter (2), Tabea Schweikart (2), Steff Güter (1), Julia Krämer (1), Alexandra Flebbe

Am kommenden Samstag um 17Uhr empfangen die Eddersheimerinnen zum letzten Heimspiel der Saison den HC Leipzig im KEW.

Am 21. Spieltag der 3. Liga Ost treten die Damen der TSG Eddersheim am Samstag Abend um 19.00 Uhr beim SC Markranstädt an.
Der Team Bus fährt um 12.00 Uhr an der SK Gaststätte in Eddersheim los, das Team freut sich über jeden Mitfahrer.

Der Gastgeber aus der Nähe von Leipzig hat erst ein einziges Heimspiel in dieser Saison verloren und steht zur Zeit mit 27:13 Punkten auf Platz 3. Im Hinspiel im KEW konnte die TSG jedoch einen sehr deutlichen 28:19 Sieg feiern.

Die Sachsen spielen im Angriff einen sehr druckvollen und schnellen Ball, sind von jeder Position Torgefährlich. Hier wird es für die TSG darum gehen, die eigene Abwehr gewohnt stabil zu stellen.
In der Defensive agiert Markranstädt gerne offensiv, aber auch wahlweise etwas defensiver. Aber egal in welcher Formation, immer recht aktiv und aggressiv.
" Wir wollen unsere Serie von 12:2 auf 14:2 Punkte ausbauen, das ist unser Ziel. Das wir dafür am Samstag in Markranstädt einiges investieren müssen, ist uns bewusst," so Trainer Tobias Fischer.
Personell gibt es keine gravierenden Veränderungen zur Vorwoche. Anna Lena Kempf wird auch die letzten zwei Spiele aufgrund ihrer Knieverletzung ausfallen. Somit wird es in diesen Spielen bei maximal 9 Feldspielerinnen bleiben. Im Tor wird die 16jährige Melissa Kirchner die privat verhinderte Mona Priester vertreten.
" Mit unserer personellen Situation kommen wir seit einigen Spielen mehr als gut klar, werden damit auch am Samstag klar kommen. Ich habe vollstes Vertrauen in die Mädels und wir gehen weiter nach dem Motto 'JETZT ERST RECHT 'vor, " sieht der TSG Trainer dem Spiel in Sachsen erwartungsfroh entgegen.