Handball

Die vierte Drittligasaison in der Geschichte der TSG Eddersheim wurde mit einem Heimsieg gegen den mehrmaligen Deutschen Meister HC Leipzig beendet. Die nun beendete Saison 17/18 galt als 'Übergangssaison', wurde das 'Meisterteam' der letzten Saison 16/17 doch stark verändert und vor allem verjüngt. 
 
Die durchwachsene Hinrunde beendeten die Damen  der TSG mit 10:12 Punkten im unteren Mittelfeld der Liga. Sehr deutliche Siege gegen Kriftel, Birkenau, Plesse, Chemnitz und Markranstädt standen teils unnötige Niederlagen z.B.gegen Bretzenheim und Gedern Nidda gegenüber. Trainer Tobias Fischer: "Mit der Hinrunde war ich nicht ganz zufrieden, aber auch hier fehlten uns immer wieder Spielerinnen, wir konnten uns nie richtig einspielen. Das es seine Zeit dauert, fünf neue, teils sehr junge Spielerinnen zu integrieren, ist auch klar."  
 
Die Rückrunde sollte als die bis dato intensivste und dramatischste, in die TSG Damen Geschichte, eingehen. Zwei Niederlagen zum Start, nach katastrophalen Leistungen gegen Bretzenheim und Birkenau, brachten die TSG in eine schwierige Situation. "Drei unserer Führungsspielerinnen kamen zu mir nach hause, weil sie die durchaus kritischen Situation erkannt hatten. Wir hatten nur noch einen bzw.zwei Punkte Vorsprung auf Birkenau bzw.Chemnitz," sah Trainer Tobias Fischer die Situation ebenfalls als durchaus bedrohlich an. In der Trainingswoche danach zog sich Franzi Feick auch noch einen Kreuzbandriss zu. Lisa Brennigke war auch noch nicht einsatzbereit, somit ging es ohne beide Kapitäne nach Plesse. Der Sieg dort setzte beim gesamten Team Kräfte frei, danach holte die ´Eddschmer City girls´ sensationelle 14:4 Punkte bis zum Saisonende. Und das obwohl Anfang März auch noch der 'gute Geist' der Eddschmer Mädels, Michael Brandscheid, verstarb. "Fast jede Woche bekam das Team einen neuen Nackenschlag versetzt. In dieser Phase wurde unser Motto 'JETZT ERST RECHT ' ins Leben gerufen. Was die Mädels, teilweise mit nur 8 - max. 9 Feldspielerinnen, ab dem 14. Spieltag ablieferten, war sensationell," so ein begeisterter TSG Trainer. 
 
Mit der Gesamtpunktzahl von 24:20 Punkte belegten die TSG Mädels, am Ende einer sehr intensiven Drittligasaison, den 8.Platz. Mit elf Punkten Vorsprung vor dem neunten aus Birkenau. " Mit dem Abstieg hatten wir ab dem 14.Spieltag bei weitem nichts zu tun, aber nach oben ging eben auch nichts mehr," so Tobias Fischer. 
Das Ziel, die Neuzugänge in das Team zu integrieren ist mehr als gelungen, sowohl sportlich als auch menschlich passt es. Aber auch etliche der "Meistermädels 16/17" haben eine Weiterentwicklung genommen, haben sich zu gestandenen Drittligaspielerinnen entwickelt oder gelernt Verantwortung zu übernehmen.
Dazu stellt die TSG mit Steff Güter (113 Toren) die Nummer drei der Torschützinnen der Staffel Ost, ebenfalls ein Verdienst des gesamten Teams.  
 
262 Zuschauer (insgesamt 2887) im Durchschnitt besuchten die Heimspiele der TSG im Karl Eckel Weg. Somit stehen die Eddersheimerinnen auf einem hervorragenden 4.Platz im Zuschauerranking der Staffel Ost. Nimmt man alle vier Staffeln, steht ein sensationeller 7.Platz, von insgesamt 48 Drittligateams, zu Buche. TSG Teammanager Heiko Pingel:" Der Frauenhandball Standort Eddersheim wird also mehr als gut angenommen, die Zuschauerzahlen sprechen eine klare Sprache. Darauf können wir, neben den sportlichen Erfolgen, ebenfalls sehr stolz sein!" 

 

Am Sonntag, den 22.04. spielten die TSG Damen 2 in der Sporthalle Butzbach das letzte Saisonspiel in der Landesligasaison 2017/18.

Gegen den TSV Griedel verlor die Mannschaft 29:22 in einem Spiel, bei dem es um wirklich nichts mehr ging. Der dritte Platz war uns nicht mehr zu nehmen und auch der Gegner Griedel stand uneinholbar auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Dementsprechend entwickelte sich das Spiel unter dem Motto „Hauptsache keine Verletzungen!“ bei sehr warmen Temperaturen auf einem niedrigen Qualitätsniveau. „Wir sind in keiner Phase wirklich in das Spiel gekommen, die Konzentration fehlte, Pässe kamen nicht und in der Deckung waren wir oft den entscheidenden Schritt zu spät“, fasste Trainer Henry Kaufmann das Spiel in Kurzform zusammen. Dazu kam an diesem Tag noch eine ziemlich einseitige Regelauslegung der Schiedsrichter, für die sich sogar der Gästetrainer noch entschuldigte! Alles in allem an diesem Tag eine verdiente Niederlage, die zum Glück niemanden weh tut.

Aufstellung/Tore: Jasmin Rühl 10/2, Sina Gottfried 7, Nicole Walter 2, Julie Hampel 1, Sarah Bauer 1, Rabea Grünewald 1, Annika Breitenfelder, Lisa Walter, Nadja Allendorf, Nadine Ramp, Melissa Kirchner

Und dieses Ergebnis wurde nach dem Spiel schnell abgehakt und mit dem Bewusstsein, eine gute bis sehr gute Saison gespielt zu haben, gehen die Mädels in die verdiente Pause.

Ein erstes Fazit zur Saison:

  • Verbesserung auf Platz 3 in der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg
  • Super-Serie von 11 Siegen in Folge trotz Verletzungsbedingten Ausfällen einiger Leistungsträger
  • Verbesserte taktische Ausrichtung im Angriff
  • Stabilisierung des Abwehrkonzeptes
  • Platz 1 der Torschützen 7M Jasmin Rühl mit 128 verwandelten Siebenmetern
  • Dritter Platz in der Torschützenliste gesamt mit 188 Toren für Jasmin Rühl

Die Planungen für die neue Saison haben begonnen und wir werden in Kürze darüber berichten.

In einem hochklassigen AH-Spiel setzten sich am frühen Sonntagmorgen die Eddschmer „Alten Herren“ gegen den direkten Konkurrenten aus Hochheim/Wicker mit 23:20 durch und sicherten sich so einen Spieltag vor Rundenende verdient den Titel des Hessenmeisters. Dieser Titel berechtigt die Eddschmer AH auch gleichzeitig dazu, im Januar wieder um die inoffizielle Deutsche Meisterschaft, die diesmal beim amtierenden Meister in Stuttgart stattfinden wird, teilzunehmen.

Mit dem Ziel die Hessenmeisterschaft in der heimischen Halle perfekt zu machen, traf man sich hoch motiviert am Sonntagmorgen in der Heinrich-Böll-Schule. In einer flammenden Kabinenansprache schwor Trainerlegende Georg Corominas die Spieler auf dieses wichtige Spiel ein. Mit einer offensiven Deckungsvariante wollte man dem Gegner den Zahn ziehen und durch schnelles Spiel nach vorne konditionell unter Druck setzen. Soweit so gut…

Die Mannschaft von Klaus Fischer kehrt nach einer Saison in die Berzirks-Oberliga zurück.

Die wieder stark ersatzgeschwächte Mannschaft von Klaus Fischer stemmte sich zwar gegen die Niederlage, zollte ihren vielen Ausfällen in der zweiten Halbzeit aber kräftemäßig Tribut. Den Start bezeichnete Fischer noch als ordentlich. Ein 4:4 nach acht Minuten wurde durch einen 0:5 Anti-Lauf in den folgenden fünf Minuten zum 4:9-Rückstand.

http://www.fnp.de/regionalsport/main-taunus-kreis/

 

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