Handball

Eddersheim. Nach dem Auftaktsieg beim heimstarken TV Siedelsbrunn können die Handballerinnen der TSG Eddersheim in der gleichen Besetzung am Sonntag (15 Uhr, Eckel-Halle) gegen die SG Bruchköbel antreten.

TV Siedelsbrunn – Oberliga-Frauen müssen sich der TSG Eddersheim zu deutlich beugen
„Das Ergebnis ist zwar zu hoch ausgefallen, spiegelt den Spielverlauf nicht ganz wider. Denn es war mehr drin für uns“, erklärte TVS-Abteilungsleiter Siegfried Röth nach dem Misserfolg des Oberligateams.

Siedelsbrunn. Am Sonntagabend um 18.50 Uhr war der Fehlstart der aktiven Mannschaften des TV 02 Siedelsbrunn endgültig perfekt. Nach den Herren (27:35 gegen den SV Erbach) und der zweiten Mannschaft (20:23 gegen die ESG Nauheim-Königstädten) verlor auch die Oberligamannschaft des TV 02 ihr Auftaktmatch gegen die TSG Eddersheim klar mit 18:27. Ein Blick auf das Ergebnis macht deutlich, woran es beim TV 02 lag. "27 Gegentreffer sind zwar viel, doch wenn du nur 18 Tore in der Oberliga machst, kannst du keine Blumentopf gewinnen", so ein enttäuschter TV-Trainer Jozef Skandik. Das Unheil für den TV 02 nahm schon Mitte der ersten Halbzeit seinen Lauf. Bis zum 4:4 nach zwölf Minuten lieferten sich beide Teams einen "Abnutzungskampf". Die Abwehrreihen agierten hoch konzentriert und konnten sich auch auf ihre Torfrauen verlassen. Daher auch die wenigen Treffer bis zu diesem Zeitpunkt.

Während die TSG Eddersheim deutlich beim TV Siedelsbrunn gewann, holte Aufsteiger TuS Kriftel beim favorisierten TV Altenhaßlau den ersten Punktgewinn.

TV Altenhaßlau – TuS Kriftel 34:34 (17:15). Trainer Jens Illner freute sich über den Punktgewinn: "Ich bin total zufrieden. Die haben uns mit ihrem starken Rückraum stark zu schaffen gemacht." Die defensive Deckung der Gäste hatte ihre Probleme, doch hielt Kriftel bis zur 20. Minute die Partie völlig offen, ehe der Rückraum von Altenhaßlau wiederholt zum Abschluss kam und zur 15:12-Führung traf. "Wir waren körperlich gegen die teilweise Bundesliga-erfahrenen Spielerinnen teilweise deutlich unterlegen. Ich hatte überlegt, die Abwehr offensiver zu stellen, doch hätte Altenhaßlau dann das gute Zusammenspiel mit der Kreisläuferin genutzt", beschrieb Illner seine Gedanken. In Absprache mit der Mannschaft beließ er es bei der defensiven Deckungsformation.

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